Hauptschule der Gemeinde Kall

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Schulsozialarbeit  

Schulprogramm der Hauptschule Kall

Soziales Engagement
Streitschlichter
Schule-Polizei

Die aktuelle Neufassung des Schulprogramms sehen Sie hier

Sport mit Behinderten
Schulsanitätsdienst
Mofakurse
Unsere Schule als "Haus des Lernens"
  • ist ein Ort, an dem jeder in seiner Individualität angenommen wird,
  • ist ein Ort, an dem Zeit gegeben wird zum Wachsen, zur Rücksichtnahme, zur Achtung voreinander und zur Toleranz anderer,
  • ist ein Ort, der zum intensiven Lernen und zur selbständigen Auseinandersetzung motivieren soll,
  • ist ein Ort, an dem Fehler gemacht werden dürfen und Hilfen zur Bewältigung von Problemen gegeben werden,
  • ist ein Ort, wo Orientierungshilfen gegeben werden,
  • ist ein Ort, wo der Weg ins Berufsleben unterstützt und begleitet wird,
  • ist ein Ort, wo Gemeinschaft gelebt wird.

Prinzipien unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit

Fortbildung
Theater

Informatik

Archiv
Schülercafé
 
 
 
 
Erziehung zur individuellen Leistung Vermittlung von traditionellen Werten und Normen.
Intensive Berufsvorbereitung und enge Zusammenarbeit mit Kaller Betrieben Förderung der Gesundheit
Rhythmisierung und Ritualisierung des Schullebens Schaffung einer angenehmen Lernatmosphäre
Verstärkte Teamarbeit, Förderung handlungsorientierten Unterrichts und intensive Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen. Berücksichtigung aktueller multimedialer Entwicklungen
 
 
 
 
 
 
 

Unser Schulprogramm ist Aktionsprogramm

 
       
 

Erziehung zur individuellen Leistung

In der Klasse 5 treffen Schüler aus vielen Klassen und mehreren Grundschulen mit stark differierenden Stärken und Schwächen aufeinander. Im differenzierten Unterricht, besonders aber im Förderunterricht, werden die Schwächen gezielt angegangen, ohne die vorher vorhandenen Stärken zu vernachlässigen. Die individuelle Leistungsfähigkeit unserer Schüler wird konsequent berücksichtigt. Auch schwächeren Schülern werden Aufgaben gestellt, die sie bewältigen können. Ermutigende pädagogische Signale stärken ihr Selbstwertgefühl.

Unser intensives Klassenlehrerprinzip gewährleistet einen durchgehenden Erziehungsstil und ein kontinuierliches Arbeiten, vereinbarte Regeln lassen sich so besser konsequent durchsetzen.

Um die Qualität unserer Arbeit ständig zu überprüfen und zu verbessern, nimmt die Hauptschule Kall am landesweiten und kreisinternen Programm zur Qualitätssicherung teil.

Die Erziehung zur individuellen Leistung beinhaltet auch die Förderung von Migrantenkindern. In der Erprobungsstufe gibt es für diese Kinder 3 Stunden Förderunterricht in der deutschen Sprache, leistungsdifferenziert auf der Grundlage der Hamburger Schreibprobe. In den Jahrgangsstufen 7/8 sowie 9/10 wird für unsere Migrantenkinder im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts Förderunterricht Deutsch angeboten. Zusätzlich gibt es in den Klassen 9/10 eine 1stündige Förderung im Verstärkungsunterricht Deutsch.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
       
 

Vermittlung von traditionellen Werten und Normen.

 In der Gesellschaft wird seit Jahren ein zunehmender Verfall von Grundwerten und Normen beklagt. Wir legen daher in unserer Erziehungsarbeit großen Wert auf die Vermittlung von Normen und Werten. Durch gezielte Aufgabenstellungen fördern wir die Fähigkeit der Schüler zur Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Rücksichtnahme, Toleranz, Hilfsbereitschaft, Höflichkeit, Ordnung, Achtung vor dem Anderen, Wertschätzung allen Lebens.
Seit dem Schuljahr 2001/02 haben wir die sog. "Tut-Gut-Stunde" in allen Klassen unserer Schule eingeführt. Über diese Stunde verfügt der Klassenlehrer.
Ziel dieser Maßnahme ist die Vermittlung und Förderung sozialer Kompetenzen.

Hierzu gehören u.a.:

  • Ich und meine (neue) Klasse

  • Stärkung des Selbstvertrauens

  • Umgang mit Gefühlen

  • Verhältnis zu meinen Mitschülern

  • Mein Zuhause

  • Versuchungen widerstehen

  • Konfliktlösung ohne Gewalt

  • Kommunikationsfähigkeiten entwickeln und trainieren

Streitschlichterprogramme fördern ebenfalls die soziale Kompetenz und Eigenständigkeit der Schüler. Sie helfen allen Beteiligten, Konflikten selbstbewußter zu begegnen und einen weiteren Beitrag ür ein angenehmes Schulklima zu leisten, bei dem sich alle wohl fühlen können.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
       
 

Intensive Berufsvorbereitung

 Gezielte Berufsvorbereitung und –findung werden in einer sich schnell verändernden Arbeitswelt immer wichtiger; neue Berufsfelder eröffnen sich, die beruflichen Anforderungsprofile verändern sich ständig.

Unsere Schule stellt sich dieser Herausforderung durch eine enge Zusammenarbeit mit den Betrieben unserer Umgebung.

Dreiwöchige Betriebspraktika in den Klassen 9 und 10, Einbindung der Berufsberatung in die schulische Arbeit, Betriebserkundungen und Öffnung der Schule für Fachleute aus der Arbeitswelt sind feste Bestandteile des Schulprogramms. Lernpartnerschaften mit mehreren Kaller Betrieben vertiefen die Kooperation mit der heimischen Wirtschaft. Diese vielfältigen Bemühungen sind für viele unserer Jugendlichen entscheidende Hilfen beim Übergang in den Beruf.

Förderung der Gesundheit

Die natürlichen Grundlagen des Lebens auf der Erde sind, für uns alle erkennbar, gefährdet. So zählen zu den Erfahrungen unserer Schüler heute auch ökologische Krisen und Gesundheitsgefahren. Immer mehr Kinder kommen mit Gesundheitsschäden und Bewegungsstörungen in die Schule. Unsere Hauptschule trägt daher dieser Entwicklung durch eine verstärkte Förderung des Gesundheits- und Umweltbewußtseins Rechnung. Hierbei spielen sportliche Aktivitäten, aktive Pausengestaltung, gesunde Ernährung, aktiver Umweltschutz, Erhaltung der Gesundheit und Suchtvorbeugung eine besondere Rolle.

Sport hat als wesentliche Säule der Gesundheitsförderung an unserer Schule einen hohen Stellenwert. Das Angebot von 3 Sportstunden ermöglicht eine kontinuierliche Gesundheitsförderung, lockert den Unterrichtsalltag durch vielseitige sportliche Betätigung auf und fördert die Bewegungsfreude sowie die körperliche Belastbarkeit vieler Schüler. Durch die Einbeziehung von schulinternen Wettkämpfen am Ende eines thematischen Schwerpunkts erhöht sich die Motivation der Schüler, wobei der Fairneßgedanke durch den Wettkampfcharakter eine besondere Bedeutung erhält.

Prävention und Aufklärung, fächerübergreifend praktiziert, sollen der Gefahr entgegenwirken, die eigene Gesundheit durch gefährliche Suchtmittel aufs Spiel zu setzen und einer Abhängigkeit zu verfallen. Deshalb bemühen wir uns, die Persönlichkeitsbildung der Schüler durch Stärkung des Selbstwertgefühls, durch Ausbau der Fähigkeit zur friedlichen Konfliktbewältigung und durch das Bewußtmachen, daß Akzeptanz der eigenen Fehler zur persönlichen Weiterentwicklung gehört, individuell zu fördern.

Berücksichtigung aktueller multimedialer Entwicklungen

Die elektronischen Medien spielen in sehr vielen Lebensbereichen eine immer größere Rolle. Deshalb bereiten wir unsere Schüler angemessen auf den sinnvollen Umgang mit der neuen Technik vor.

Die aktuellen Medien werden als ergänzende Unterrichtsmittel und Lernhilfen, soweit dies möglich und sinnvoll ist, genutzt.

Jeder Schüler lernt im Laufe der sechs Hauptschuljahre den Computer als Arbeitsmittel kennen und in seinen Grundfunktionen bedienen. Zusätzlich erhalten unsere Schüler die Möglichkeit, sich tiefergehend mit Teilbereichen zu befassen wie zum Beispiel

  • Arbeiten mit Lernsoftware in den Fächern Mathematik, Deutsch, Englisch, Hauswirtschaft, Förderunterricht u. a.

  • Kennenlernen der drei grundlegenden PC-Anwendungen: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenbank

  • Grundlegendes Verständnis zum Betriebssystem, Programmieren

  • Nutzung des Internet als Informationsquelle für Schule und Alltag

Schaffung einer angenehmen Lernatmosphäre

Engagiertes Lehren und freudvolles Lernen kann nur in einem guten Arbeitsklima gelingen, das Lehrer und Schüler wechselseitig motiviert. Es ist unser Ziel, Schülern eine möglichst angenehme Lernatmosphäre zu bieten. Die Schüler wirken - wo möglich – bei der Planung und Durchführung der vielfältigen Lernangebote mit. Durch ansprechende Gestaltung der Räumlichkeiten tragen sie in Zusammenarbeit mit den Lehrern zu einer angenehmen Lernatmosphäre bei.
Schon seit mehreren Jahren haben Schüler die Möglichkeit, auf freiwilliger Basis an Nachmittagsangeboten der Schule teil zu nehmen. Dieser Nachmittagsunterricht ist ein zusätzliches Angebot der Schule und wird von vielen Schülern angenommen.
So findet an zwei Nachmittagen eine Hausaufgabenbetreuung statt, die für viele Schüler sehr hilfreich ist.
In Zusammenarbeit mit der Polizei wird ein Mofakurs mit Prüfung in Theorie und Praxis durchgeführt. Erfolgreiche Schüler erhalten eine Mofabescheinigung.
Andere Schüler lassen sich im Rahmen eines Schlichterprogramms zu Streitschlichtern ausbilden , um gegebenenfalls bei kleinen Auseinandersetzungen eigenständig schlichten zu können.
Für eine größere Zahl von Jungen und Mädchen sind Angebote in Musik, Textilgestaltung und Theater interessant; auch naturkundliche Exkursionen finden großen Anklang.
Attraktiv sind weiterhin die sportlichen Angebote in Basketball, Volleyball und Badminton.
Durch diese Nachmittagsangebote, Hausaufgabenbetreuung und freiwillige AG’s kommen wir den Wünschen der Schüler entgegen. Schülerpatenschaften, Hof-, Aufsichts- und Sanitätsdienst sowie Streitschlichter stärken die soziale Kompetenz unserer Schüler, fördern ihre Verantwortung für die Schulgemeinschaft und tragen so zu einem angenehmen Lernklima bei.

Verstärkte Teamarbeit, Förderung handlungsorientierten Unterrichts und intensive Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen.                           

 Die Erfahrungswelt der Schüler hat sich stark verändert und wird sich auch zukünftig schneller den modernen Gegebenheiten anpassen. Die veränderte Lebens- und Arbeitswelt erfordert neue Qualifikationen und Strategien, die in unserer Schule mit vielfältigen, schülerorientierten Arbeitsformen und Unterrichtsmethoden grundgelegt werden.

Ein "lernendes Miteinander" wird durch die intensive Zusammenarbeit von Lehrern, Schülern, Eltern und außerschulischen Partnern bzw. Orten gefördert, so daß die Schüler zur Kooperation, Toleranz, Teamfähigkeit und Selbständigkeit erzogen werden. Die Planung und Durchführung fächerübergreifender Projekte schließt den handlungs- und produktorientierten Unterricht mit ein; denn Schüler lernen somit Eigenverantwortung und erfolgsorientiertes Arbeiten.

 Rhythmisierung und Ritualisierung des Schullebens

Die Hauptschule Kall als Lern- und Lebensraum ist auf vielfältige Begegnungsmöglichkeiten angewiesen. Feste Veranstaltungen gehören traditionell zu unserer Schulkultur. Die Aktivitäten zur Gestaltung des Schullebens wie Feste, Sportveranstaltungen, Klassenfahrten unter Einbeziehung von Schülern und Eltern leisten einen wichtigen Beitrag zur Öffnung der Schule.

Feste Bestandteile unseres Schullebens sind Veranstaltungen und Aktivitäten wie

  • Kooperation mit körperlich und geistig Behinderten,

  • Kontaktpflege zu Senioren,

  • Klassenfahrten,

  • Sportveranstaltungen,

  • Schulfest und Projektwoche,

  • jahreszeitlich bedingte Veranstaltungen wie Weihnachts- und Karnevalsfeier ,

  • Gottesdienste als Stufengottesdienst, als ökumenischer Gottesdienst, als Gottesdienst zu Aschermittwoch, als Gottesdienst zur Einschulung und Schulentlassung.

Unser Schulprogramm ist Aktionsprogramm

Unser Schulprogramm verstehen wir als Handlungskonzept, das unsere Schule weiterbringen soll. Es ist besonders gekennzeichnet dadurch, daß eine Konsensbildung in grundsätzlichen Zielbestimmungen, die wir Prinzipien unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit genannt haben, im Kollegium, in der Elternschaft und bei den Schülern angestrebt wird. Diese pädagogische Grundorientierung erfordert Kontinuität, wenn die Umsetzung gelingen soll.

Andererseits ist unser Schulprogramm keine unveränderbare Größe, sondern ein dynamisches Aktionsprogramm, das sich an neue Sachverhalte anpassen kann und damit durch ständige Fortentwicklung veränderbar bleibt. Reflexion und Überprüfung der Ergebnisse in überschaubaren Zeiträumen vermeiden Stagnation und machen eine kritisch-planvolle Schulgestaltung möglich, die sich Veränderung zum Zweck der Verbesserung schulischen Lebens offen hält.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
       

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Aktualisiert von Rolf Spanier am:   30.01.08